Auf den Start kommt es an Auf dem Berliner Bahnhof rannte einmal ein fescher Jungmanager hinter einem Zug her und verpaßte ihn. "Pech gehabt," wandte er sich noch ganz außer Atem an einen älteren Einheimischen, "ich hätte schneller laufen sollen." Der Ältere aber sagte lakonisch: "Sie müssen nur lernen, schneller zu starten." Viel Freude mit den neuen Power-Texten :-)
Wie dankbar sind wir eigentlich für das was WIR haben???
Power-Nuggets Nr. 64
Die Themen: 1.) Sag es ihnen, bevor es zu spät ist 2.) Danke 3.) Heeeeeyyyyyyy!! Es hat funktioniert !!! :-D 4.) Ach ja, da fällt mir ein … 5.) Ein bisschen zu nüchtern? Macht nichts … 6.) Tankstelle 7.) Weltmarktführer, nicht einfach so 8.) Wenn schon sanieren, dann aber bitte richtig 9.) Was zeichnet gute Führungskräfte aus? 10.) Ameisen, die besseren Manager 11.) Zuckerbrot und Peitsche. Etwas für Anfänger 12.) Schönes Video 13.) Johannes Stark im Einsatz - Angebote im Überblick 14.) Fortsetzung von Text Nr. 1 … „Sag es ihnen, bevor es zu spät ist“ PS.) Power-Mail unverbindlich bestellen
1.) Sag es ihnen, bevor es zu spät ist
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste sei, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen könnten, und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis alle fertig waren, und bevor die Schüler den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die die Mitschüler über den jeweiligen Schüler geschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass … Fortsetzung von dieser Geschichte ganz unten … :-)
2.) Danke
Wieder einmal Erntedank. Nun fängt wieder ein neues Jahr an. Was bleibt, ist die Erinnerung an die Erlebnisse und die Erfahrungen, die wir im letzten Jahr gemacht haben. Dem einen lief es gut (trotz Krise in seiner Branche), dem anderen lief es nicht gut (trotz Aufschwung in seiner Branche). Der eine hat eine neue Beziehung gefunden, hat das Gefühl, den Menschen gefunden zu haben, der seiner Seele am nächsten kommt, der andere ist enttäuscht worden und steht nun alleine da. Der eine hatte Ziele und hat diese erreicht, der andere hatte Ziele und hat diese nicht erreicht. Der Herbert in Oberösterreich hat seinem Team und sich selbst im letzten Jahr mehr Freizeit gegönnt als sonst und hat gleichzeitig die besten Betriebsergebnisse seit Jahren eingefahren. Es ist wieder einmal Zeit, DANKE zu sagen, danke für alles. Danke für die Projekte, die ich im Jahr 2010 bearbeiten durfte, für die Seminare, die ich machen durfte, für die Einzel-Seminare (Coaching), die ich besonders gerne mag, und auch für die spannenden Alm-Seminare und das Seminar & Kabarett, das ganz einmalig war. Danke für alle, denen ich diese Power-Texte schicken darf. Ich weiß, ich schreibe die Texte eigentlich für mich, es macht ungeheuer viel Freude, diese mit dir zu teilen. Und besonders bedanken möchte ich mich beim Leben, dass ein ganz großes Projekt, das sehr vielversprechend aussah und auch schon fix in meiner Budget-Tasche steckte, dann doch nichts wurde, weil ich das tiefe Gefühl hatte, es nicht zu tun. Ich bin mir sicher, es wäre ein Chaos geworden. Danke Leben, dass ich diese Erfahrung nicht gebraucht habe :-)
3.) Heeeeeyyyyyyy!! Es hat funktioniert !!! :-D
Lieber Johannes, ich weiß nicht, ob Du Dich noch erinnerst, aber ich war im März 2010 bei Dir am Almseminar. Damals haben wir darüber gesprochen, dass mir mein Job derzeit so gar nicht gefällt und dass ich eigentlich viel lieber was anderes machen will, aber dass ich schon oft versucht hab, das irgendwie in der Firma durchzubringen, und nix hat sich getan. Ich wollte eigentlich nix wie weg. Ich war damals echt unglücklich und volle ausgepowert, ja eigentlich schon etwas verzweifelt. Hab mich nur als Passagier gefühlt, aber nicht so, als würde ich den Karren steuern. Ich hab nach dem Seminar Deine Vorschläge befolgt und den Druck rausgenommen, nur den großen Rahmen vorgegeben und einfach mal geschaut. Heeeeeyyyyyyy!! Es hat funktioniert !!! :-D Ich hab in der jetzigen Firma MEINEN Job (den gab’s bis jetzt noch nicht mal, der wird erst jetzt „für mich“ geschaffen!!) angeboten bekommen und ne Gehaltserhöhung hab ich auch grad gekriegt (ich hatte vor langer Zeit danach gefragt, aber es hat damals nicht funktioniert (>> noch mehr Frust), dann hab ich’s einfach laufen lassen, nicht mehr nachgefragt und jetzt hab ich sie bekommen, tshihih). Ist volle lässig !!! :-DD Ich danke Dir vielmals, dass Du mir geholfen hast, die Dinge wieder in den Fluss zu bringen. Zehre noch heute fast jeden Tag von dem, was ich auf der Alm gelernt hab!! Herzliche Grüße und DANKE!!! aus Klagenfurt :-)
4.) Ach ja, da fällt mir ein …
Das nächste Alm-Seminar „Flow – die Dinge im Fluss“ ist am 25. und 26. März auf der Wagraineralm in Salzburg.
Und darum geht es: … die Dinge durchschauen … das volle Potenzial erkennen … neuen Schwung holen … auftanken … Ideen finden … den Zugang schärfen … Zusammenhänge erkennen … aus dem Vollen schöpfen … Klarheit und Durchblick im Kern haben … entschleunigen … innere Freiheit gewinnen … Vertrauen stärken … Bewusstsein erweitern
Er hat eine große Klinik und ein großes Anwesen, und einen Ferrari hat er auch. Gut, wenn’s ihn glücklich macht. Aber er meint über das Geheimnis seines Erfolges: „Ich arbeite Tag und Nacht, denke positiv, verfolge meine Ziele und überwinde meine Rückschläge.“ Sagt er. Damit sagt er aber jedem, der nicht so viel erreicht wie er selbst: „Versager, Depp, Trottel, Nichtsnutz und: du musst es nur so machen, wie ich, dann …“ Leider eine ganz große Illusion, eine der größten sogar. Viele von uns meinen, dass man den Erfolg alleine mit dem Kopf machen kann – das geht aber Gott sei Dank nicht. So wie man Regen und Sonnenschein nicht machen kann. Es gibt genauso viele Beispiele, die das Gegenteil von oben beweisen. Es gibt Menschen, die arbeiten nicht Tag und Nacht, denken nicht positiv und haben schwammige Ziele und … sind dennoch überaus erfolgreich. Was sagt uns das? Dass es kein Zufall ist, wenn jemand erfolgreich ist. Es ist vielmehr eine Frage des Bewusstseins und das kann man nicht manipulieren. Die Themeninhalte am Alm-Seminar zeigen dies sehr beispielhaft. Erfolg ist so individuell wie das Leben. Misserfolg übrigens auch. Ich bin froh, dass die Natur so klar ist. Es ist auch eine Illusion, dass man immer so liegt, wie man sich bettet. Eher stimmt: Man liegt so, wie einen das Leben bettet :-)
6.) Tankstelle
Nicht Benzin oder Diesel, auch nicht Strom für dein Elektroauto. Wie oft tankst du dich selber auf? Mittlerweile ist es wichtiger, das eigene Auto vollzutanken als sich selbst. Welche Dinge sind für dich ganz wesentlich, um aus dem Vollen zu schöpfen? Brauchst du, um rund zu laufen: Ordentliche Nahrung – täglich ein warmes Essen, das dich von innen wärmt (das ist nicht jedem gleich wichtig)? Freiheiten bei deinem Tun, ein Team um dich und Menschen, mit denen du zusammen etwas machen kannst? Arbeitest du lieber alleine und brauchst viel Ruhe? Brauchst du immer etwas Neues oder liebst du die Gleichmäßigkeit? Was liefert dir Energie? Beschäftigst du dich mit Dingen, die du hast, oder rennst du Dingen hinterher, die dir noch fehlen (daraus entsteht Burn-out)? Zapf deine persönliche Energiequelle an. Täglich. Tue Dinge, die dir Energie liefern. Energiefresser gibt es ohnehin genug :-)
7.) Weltmarktführer
Er verfolgt sein Ziel nicht krampfhaft, bleibt locker und erreicht einiges. Mittlerweile ist er mit seinem Unternehmen Weltmarktführer und sogar den Chinesen um Nasenlängen voraus. Er weiß, was für ihn zu tun ist, kennt das Spiel genau. Sein Hauptaugenmerk liegt in der Entwicklung seiner Produkte und in neuen Angeboten. Damit liegt er immer ein halbes Jahr vor den anderen. Er weiß, was die Mitarbeiter können, und verkrampft sich nicht. Wenn er seine Jahresziele nicht erreicht, dann macht er sich nichts draus. Er sagt: Wir tun, was wir können – wenn wir unsere Ziele nicht erreichen, ist das nicht schlimm. Er bleibt locker, lässt es fließen und weiß, dass der Kurs insgesamt stimmt. Das passiert, wenn man sein Spiel kennt, wenn man selbst und seine Leute die Spielregeln kennen, GAS gibt, es fließen lässt und das Leben versteht :-)
8.) Wenn schon sanieren, dann aber bitte richtig
Ihm steht das Wasser bis zum Hals. Er weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Arbeit ohne Ende, aber irgendwie wird der Sumpf immer größer statt kleiner. Langsam geht ihm die Luft aus. Was ist zu tun? Zahlreiche Führungsmenschen reagieren erst dann, wenn der Druck zu hoch wird, wenn das Notventil in den höchsten Tönen pfeift. Brisant ist es, wenn es bereits fünf Minuten nach zwölf ist. Angenehmer, wenn es zehn vor zwölf ist. Wie auch immer: Ich selbst habe einiges gesehen im Bereich Unternehmenssanierung. Zahlreiche Firmen habe ich absinken und viele aufsteigen und gesunden sehen. Bei allen, die gesund geworden sind, gab es Gemeinsamkeiten, die fundamentale Auswirkungen haben. Was braucht es bei einer Sanierung, um alle Bereiche abzudecken? Es braucht auf alle Fälle fünf Komponenten, die miteinbezogen werden müssen.
… die rechtliche (der rechtliche Hintergrund – für Verträge usw. ist unerlässlich); … die steuerliche (das Zahlen-Rückgrat ist eine Basis bei Sanierungen); … die natürliche (die Dinge wieder in den Fluss zu bringen und darauf zu achten, dass man nicht gegen den Fluss arbeitet – und nicht zusätzlich Aufwand produziert); … die persönliche (was ist die Richtung, was der Weg und was entspricht den Personen, die hinter dem Unternehmen stehen, und wie kann diesen anhand der Sanierung geholfen werden?); … und zu guter Letzt die verbindende Komponente. Dies ist eine Person, die die oberen Punkte verbindet und darauf achtet, dass alle an einem Strang ziehen, die alles vorantreibt, das Ganze moderiert, mediatiert, Fachkenntnisse aus den vorigen Bereichen zum Erfolg führt.
Schon einige Male durfte ich die unteren drei Komponenten abdecken. Danke dafür :-)
9.) Was zeichnet gute Führungskräfte aus?
Sie … … agieren richtungsweisend, … beschäftigen sich nicht mit oberflächlichen Zielen, … können mit Druck umgehen und geben diesen nicht an Mitarbeiter weiter, … können führen und brauchen keine unfairen Werkzeuge wie „Zuckerbrot und Peitsche“, … geben klare Spielregeln vor und setzen bei Nichteinhaltung wirksame Konsequenzen, … wissen genau, was Chefsache ist, … können rechnen und kennen die Zahlenlandschaft tagesaktuell, … kennen Schwächen und Stärken im Unternehmen, … motivieren Mitarbeiter nicht, sondern setzen sie dort ein, wo sie hingehören, … sind mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe, … fördern gute Kommunikation, … haben klare natürliche Strukturen – orientieren sich eher an einem Ameisenhaufen oder Bienenstock als an Managementbüchern (weißt du, wie ein Ameisenhaufen tickt?), … lassen den Mitarbeitern die nötige Luft zum Atmen, lassen Raum und Platz für Fehler, … kennen ihre Kernaufgaben :-)
10.) Ameisen, die besseren Manager
Die Natur ist faszinierend, so klar und gut strukturiert, dass es eine Freude ist, ihr zuzuschauen. Ameisen beispielsweise: Bevor die Arbeiterinnen starten, laufen die Kundschafterinnen aus. Sie suchen nach Arbeitsmaterial für den Bau und Futter. Bevor die Kundschafterinnen nicht zurück sind, startet keine einzige Arbeiterin. Wenn die Kundschafterinnen dann zum Bau zurückkommen, werden die Informationen anhand von Düften übertragen und die Arbeiterinnen starten los. Keine Arbeiterin stellt das Können der Kundschafterin in Frage, diskutiert eine Weile und macht eine Volksabstimmung bei allen Arbeiterinnen am Bau, ob die gefundene Fährte sozial verträglich ist und was die Ameisengewerkschaft dazu sagt. Klares Spiel, klare Aufgabenverteilung, klare Struktur. So funktioniert die Natur. Wenn wir von ihr lernen, tun wir uns leichter, und je weiter wir uns von der Natur entfernen, desto belastender wirkt sich unser Tun auf unseren täglichen Energiehaushalt aus :-)
11.) Zuckerbrot und Peitsche. Etwas für Anfänger
Ein Firmenmeeting. Alle sind gut drauf und auch der Chef macht Witze. Alle sind locker und gehen nach dem Meeting noch auf einen Drink. Dort wird die Stimmung noch lockerer. Man trinkt einen, dann noch einen. Die Mitarbeiter freuen sich, dass der Chef auch einmal locker drauf ist und auch mal blöde Witze macht. Am nächsten Morgen dreht die Stimmung total um. Der Chef macht jeden seiner Mannschaft zur Sau. Schimpft und nörgelt an dessen Arbeit herum. Dieses Verhalten nennt man die „Zuckerbrot und Peitsche“-Strategie. Chef-Anfänger benutzen sie gerne, weil sie nicht wissen, wie sie sich sonst den nötigen Respekt verschaffen sollen und ernst genommen werden. Ein deutliches Zeichen von Chef-Unsicherheit. Manche machen das auch bei Einzelmeetings. Zuerst erzählen sie dir, was du alles gut machst. Du öffnest dich, freust dich und wirst locker und noch im selben Meeting sagen sie dir, wo deine Schwächen sind und wo du dich mehr anstrengen sollst – denn „so geht es nicht mehr weiter“. Eine gemeine Strategie. Aber eindeutig etwas für Anfänger :-)
13.) Johannes Stark im Einsatz - Seminar- und Coaching-Angebote
FLOW-COACHING-EINZEL-COACHING
In handlichen kleinen Einheiten. Termin individuell
FIRMEN-INTERNE SEMINARE - für hellwache Unternehmen
Es gibt neuerdings auf Wunsch Team-Seminare auf der Alm. "Wie man Sog statt Druck erzeugt" "Vollgas im Verkauf" - wirkungsvoller als jede Verkaufstechnik, wetten? "Strahlend und sicher im Verkauf" - die Fortsetzung für Verkaufstalente "Stimmung mal drei". Stimmung erzeugen die automatisch anzieht. Das Impulse-Referat ... zu jedem Thema ... kurz und bündig. Individuele Projekte mit deiner Mannschaft.:-)
DAS ALM-SEMINAR: "FLOW - DIE DINGE IM FLUSS" EIN OFFENES SEMINAR
Kleinste Gruppen (max. 8 Teilnehmer) ermöglichen höchstes Niveau Termine: 25./26. März 2011: in Salzburg www.wagrainerhaus.at/ 17./18. Juni 2011 in Tirol www.jamtalhuette.at 16./17. September 2011: in Tirol www.jamtalhuette.at ... inmitten traumhafter Natur. JETZT gleich anmelden
14.)Fortsetzung von Text Nr. 1 … „Sag es ihnen, bevor es zu spät ist“
„Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass … ich irgendjemandem etwas bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen jemals wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt: Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zu seinem Begräbnis. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als Letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, fragte sie einer der Anwesenden, die den Sarg trugen: „Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte: „Ja.“ „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen“, sagte er. Nach dem Begräbnis standen die meisten von Marks früheren Schulfreunden beisammen. Marks Eltern waren ebenfalls dabei und es war ihnen offenbar sehr wichtig, mit der Lehrerin zu sprechen. „Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus der Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt Papier, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. „Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“ Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch.“ Die Frau von Heinz sagte: „Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“ – „Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie ist in meinem Tagebuch.“ Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte den anderen ihre abgegriffene und ausgefranste Liste. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte sie und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“ Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.
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