Burnout, überlastet, überfordert, ausgebrannt - ist meistens hausgemacht!

Franzi hat nach Langem, ihren Traumjob gefunden, sie kniet sich immer weiter in ihre Tätigkeit. Keiner verlangt von ihr diesen enormen Einsatz. Franzi hat das Gefühl, das ist jetzt ihrs.

 

Sie schaut nicht auf die Uhr, schaltet ihren Computer und ihr Handy aus, nie aber ihre Gedanken an ihr Tun.

 

So geht es vielen, arbeiten bis zum Umfallen. Nicht mal eine Maschine hält das aus, immer weiter zu machen, ohne Pause einzulegen. Das Problem, das uns in der derzeitigen Gesellschaft begleitet, dass wir uns zunehmend über unsere Arbeit definieren. So werden etwaige Minderwertigkeitsgefühle (ich bin nicht wertvoll genug) mit dem Werkzeug der Arbeit, und die damit verbundene Wertschätzung und Anerkennung (du bist gut, du bist erfolgreich usw.)  befriedigt. Und, je größer das Minderwertigkeitsempfinden ist, desto höher wird der Einsatz, immer mehr zu leisen. Denn, auch Mitleid (du arbeitest sooo viel, du bist eine arme Haut) dienen der Befriedigung.

 

Eine der Möglichkeit ist es, zu lernen, sich abzugrenzen. Für sich selbst herauszufinden, wie weit man gehen kann, ohne sich und anderen zu schaden und ab wann endlich Schluss ist. Man muss lernen, NEIN zu sagen, man muss lernen nicht mehr verfügbar zu sein, sein Handy während der Mittagspause abzuschalten und nicht permanent online und erreichbar zu sein. Man muss auch lernen, seine Batterien aufzutanken, zu entspannen, zu rasten.

 

Einen eventuellen Minderwertigkeitskomplex kann man nur beseitigen, wenn man lernt, sich selbst zu lieben, wie man ist. Sich so anzunehmen, wie man ist. Anerkennung von außen dient nur kurzfristig und bringt einen Hauch an Befriedigung.

 

 

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Johannes Stark
Seminare und Firmen-Coach


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