Zu viele Führungsleute in Unternehmen sind schädlich

Zu viele Häuptlinge im Unternehmen: Man muss gut aufpassen, dass nicht zu viele Leute am Steuer sitzen und zu wenige Leute mit der Umsetzung zu tun haben. Wie man am folgenden Beispiel sieht:

 

Um herauszufinden, wer der Stärkere ist, veranstalteten jüngst eine deutsche und eine japanische Firma ein Wettrudern auf dem Rhein.

Die Japaner gewannen zur allgemeinen Verblüffung mit einem Kilometer Vorsprung.

Tief betroffen setzte daraufhin das oberste Management des deutschen Unternehmens ein Projektteam ein, das die Ursache der Niederlage erforschen sollte. Nach wochenlangen Analysen fand es heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und einer steuerte, während im deutschen Boot einer ruderte und sieben steuerten.

Daraufhin engagierte das deutsche Unternehmen eine Beraterfirma, um die Struktur des Teams zu untersuchen. Nach einigen Monaten, verbunden mit beträchtlichen Kosten, ermittelten die Berater, dass die Deutschen nicht richtig gesteuert (gemanagt) hätten.

Flugs wurde die Organisation geändert: Es gab fortan vier Steuerleute (Manager), zwei Obersteuerleute (Manager), einen Steuerdirektor (Chef) und einen Ruderer (Umsetzer). Für Letzteren wurde als Ansporn ein Prämiensystem ausgetüftelt.

 

Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit zwei Kilometern Vorsprung.

 

 

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Johannes Stark
Seminare und Firmen-Coach


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