WACHE und schwache Mitarbeiter

Sind deine Mitarbieter wach oder schwach?
Kümmerer schaffen Verkümmerer.

  

Wir möchten verantwortungsvolle Teams, hellwache Mitarbeiter. Wir möchten Menschen, die mitdenken und über den Tellerrand hinausschauen. Welche Werkzeuge brauchen wir, um dieses Ziel zu erreichen? Der Josef schreibt: „Mein Team wird immer schlechter, verantwortungsloser und Taten-fauler. Was kann ich dagegen tun?“

Ja, so geht es vielen. Wir beantworten hier die Frage:
Wie kann man sich kümmern, ohne selbst zu verkümmern?
Wie kann ich mich um andere kümmern, ohne diese zu verkümmern?
Wie stärkt man das Verantwortungsbewusstsein nachhaltig?

Sich dauerhaft um andere kümmern ist, als spielt man sich gegenseitig die heiße Kartoffel zu. Frage an dich: Nimmst du die Kartoffel ständig von anderen?
Je mehr wir uns die Arbeit von anderen aufhalsen, desto schneller verkümmern wir selbst. Manchmal glauben wir, Dinge übernehmen zu müssen, weil wir es ja gleich erledigt haben, weil wir glauben, dass wir es schneller und besser machen. Der Nachteil bei der Sache, dass die Menschen, um die wir uns ständig kümmern, nach und nach „verkümmern“. Und noch ein blöder Nachteil: Man selbst steht bei diesem Spiel schlussendlich als Verlierer da. So einfach, so dramatisch.

Um wirklich Besserung zu schaffen, braucht es ganz wesentliche Werkzeuge.

Klare Struktur
Definiere, wer ist für was zuständig und verantwortlich?
Wer führt was und wer ist wo operativ tätig?
(Wer ist Häuptling und wer sammelt Holz?)
Ein Chef sollte weniger operativ, mehr strategisch aktiv sein.
Selber-machen-Chefs sind meistens stark unter Strom, gestresst, orientierungslos und unklar.

Abgrenzen
Grenze dich ab. Definiere, für was du selbst operativ zuständig bist und für was nicht.
Genau so soll sich jeder Mitarbeiter bewusst sein, was in seine Zuständigkeit fällt – operativ. Das sollen die Mitarbeiter selbst definieren. So entsteht ein Bewusstsein dafür, wer was macht und wer für was zuständig ist. Und dann grenze dich ab und fordere diese Zuständigkeit ein.

Achtung „heiße Kartoffel“. Die Menschen versuchen intuitiv, ihre heiße Kartoffel irgendwo abzugeben. Sie suchen jemanden, der es besser kann, damit sie sich selber nicht damit beschäftigen müssen. Manche Chefs oder Führungsleute haben sogar die Eigenart, die Kartoffel selbst-süchtig von anderen abzunehmen. Sie sagen: „ich mache das schon für dich. Ich helfe dir“.

Spielregeln schaffen und einfordern
Jedes Spiel braucht klare Spielregeln. In den Unternehmen fehlen diese meistens. Wie funktioniert das Unternehmen? Was ist für uns wichtig und wie setzen wir es um? Und vor allem, wer ist für was zuständig? Ein gutes Spiel beinhaltet auch Konsequenzen. Ziehe sie durch, so wird ein wacher Geist durch das ganze Unternehmen strahlen.

Vertrauen
Vertraue, dass die Mitarbeiter ihr Sache machen. Fordere das Vertrauen deiner Leute ein. Sag: „du kannst das“. Stärke Vertrauen, und schau drauf, ob es auch gemacht wird. Mitarbeiter werden es nicht so schnell oder so gut machen wie du. Das macht nichts. Jeder darf mehr oder weniger seinen eigenen Weg zum Ziel finden. Du wirst sehen, so entsteht Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein im Team.

 

Gute Leute denken selbstständig, denken über den Tellerrand hinaus. Gute Leute muss man machen, man bekommt sie nicht am Silbertablett serviert. Motivation entsteht hauptsächlich durch Verantwortungsbewusstsein. Wenn ich dem anderen Aufgaben gebe, dann entsteht ein waches Bewusstsein. Wenn ich ihm alles abnehme, dann wird er hingegen schwach.

 

 

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Johannes Stark
Seminare und Firmen-Coach


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