Team-Bildung / Team-Motivation! Zwei kleine Hebel, große Wirkung #teambuiling

So motivierst du dein Team einfacher als andere.
Zwei ungewöhnliche Schlüssel, die du sofort umsetzen kannst.

 

Von Marion Kindl und Johannes Stark:


In den letzten Jahrzehnten habe ich in vielen Firmen Seminare durchgeführt und deutlich gesehen, was gut und was weniger gut funktioniert.
 
Lange habe ich geglaubt, dass in einem Team alle sehr ähnlich ticken. Bis ich erkannt habe, dass es in den allermeisten Gruppen zwei unterschiedliche Arten, Charaktere, Naturelle von Menschen gibt.

Kennst du dieses Phänomen in der Team-Bildung?

Hast du dein Team im Boot?
Was hat dieser Ballon mit Team-Spirit und Motivation zu tun?
Wenn man Energie hineinbläst, wird er größer und hebt ab.
Wenn man sein Team immer wieder motiviert, ist es motivierter.

Aber wer macht das schon – ein Team immer wieder motivieren?

Heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für dich! Es geht darum, wie du ein Team, eine Gruppe oder Mitarbeiter aufbauen, stärken und dauerhaft motivieren kannst. Zwei wesentliche Elemente gilt es dabei zu erkennen, denn diese spielen dauerhaft eine ausschlaggebende Rolle. Und genau um diese beiden Elemente geht's hier.

Erkennst du diese beiden Elemente auch in deinem Team?

Das Thema Teamführung ist ein Dauerbrenner und tangiert klarerweise UnternehmerInnen, egal welcher Branche und Unternehmensgröße. Es ist wichtig und richtig sich damit zu beschäftigen, schließlich sind wir fast täglich damit konfrontiert. Eines ist klar, eine Teamstruktur muss passen, sonst wird viel Energie umsonst verbraten, davon wissen viele ein Lied zu singen.

Im Umkehrschluss, wenn es passt, geht’s dafür vorwärts und alle gewinnen dabei. Schließlich sitzen wir miteinander in einem Boot und da kann es nur zum Vorteil aller sein, wenn du diese beiden Faktoren, welche ich dir hier verraten werde, beachtest.

Du wirst eine ganz besondere Dynamik erleben und das Gefühl haben, alle rudern in die gleiche Richtung. Und wenn du Lust hast, kannst du gerne gleich mitmachen und den Artikel als Mini-Einheit zur Team-Bildung für dich nutzen.

In den über 20 Jahren als Business-Coach habe ich mich anfangs oft gewundert, dass in einer Gruppe bzw. einem Team immer zwei verschiedene Naturelle zu beobachten sind.
Bei Firmen-Seminaren gibt es immer ein Teil der Gruppe der von sich aus interessiert ist, sich aktiv einbringt und mehr Interesse für produktive Prozesse haben.

Der andere Teil, oft der größere, lässt das Seminar eher - sagen wir, an sich vorüber gehen. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, das ist immer noch gleich.

Als ich diese Phänomene immer klarer erkannt habe, habe ich das Handling neu ausgerichtet. Und das hat sich im Laufe der Jahre sehr bewährt. Das heißt, mit dem Erkennen ist es noch nicht getan, wir brauchen vielmehr ein unterschiedliches Handling für beide Naturelle, somit haben wir die gesamte Gruppe im Boot. Yeah!

Zwei unterschiedliche Anteile.

Da meine nicht, besser oder schlechter, jegliche Wertung wäre hier fehl am Platz. Es geht hier um zwei Naturelle die ein Ganzes, ein Team bilden. Mit diesem Fokus tun sich neue Möglichkeiten auf. Es ist faszinierend, dass Teams immer aus zwei Mitwirkenden Charakteren bestehen, auf die es gilt, entsprechend einzugehen.

Dazu schauen wir uns die zwei Anteile und Naturelle näher an.
Der meist kleinere Anteil des Teams ist oft von sich aus engagiert. Das kannst du sicher in deinem Team leicht erkennen. Diese Mitarbeiter sind hellwach, sie lieben Entwicklungsprozesse, denken über den Tellerrand hinaus, sind oft Umsetzer und Anpacker. Sie wollen was bewegen und umsetzen. Sie kommen mit klugen Ideen und wenn sie was bewegen können, blühen Sie auf.

Frage an dich: was brauchen diese Charaktere um produktiv und dauerhaft in einem Unternehmen oder an einem Projekt zu arbeiten?

Dieses Naturell möchte zum einen Talente und Fähigkeiten einsetzen. Sie lieben Herausforderungen, werden oft erst durch diese hellwach und kommen so richtig in Schwung. Das sind oft Leute die einen eigenen Bereich oder eine ganze Abteilung leiten, Verantwortung übernehmen. Was hier besonders wichtig ist, sie brauchen dazu den entsprechenden Freiraum und Handlungsspielraum. Sie mögen es nicht, wenn man sich ständig einmischt. Solche Leute musst du machen lassen und das Beste daran – die machen dann auch. Wenn dieses Naturell seine Stärken einsetzen kann, das heißt, am richtigen Platz an der richtigen Position sind, ist das genial. Oft geht dann richtig die Post ab. Ich habe das sooft erlebt. Es sind kleine Hebel mit großer Wirkung.

Der zweite Teil einer Gruppe verhält sich ganz anders. Wie du weißt, ziehe ich immer gerne Beispiele aus der Natur heran. Und hier verwende ich als Beispiel das natürliche Bienenvolk.

Es ist ein wahrer Super-Organismus, an dem wir uns orientieren können. Einzelne Individuen überleben zwar eine Zeitlang allein, doch die Art kann nur als Gemeinschaft überleben, als Bienenvolk, in dem jede Biene ihre bestimmte Aufgabe hat… Quelle: das-bienenvolk-ein-superorganismus.html

Da gibt es die Drohnen, ein kleiner Anteil, und die Arbeitsbienen. Wenn die Kundschafterinnen ausfliegen und auf Nektarsuche gehen, senden Sie entsprechende Signale an die Arbeitsbienen weiter. Dazu gehören Signale, wo der Nektar ist, wieviel und vieles mehr.

Um in die Praxis zurück zu kommen. Es wird kommuniziert. Und da sind wir schon bei einem der wichtigsten Stichwörter. Das gilt für alle, doch ganz besonders für die zweite Gruppe in einem Team. Damit dieses Naturell motiviert ist, braucht es andere Voraussetzungen. Ein wichtiger Faktor dabei ist, eine ganz klare Struktur. Weiteres sind genaue Ansagen wichtig um klar zu machen: was ist mein Aufgabenbereich? Wie ist dieser abgegrenzt? Wer ist zuständig für mich? Was genau habe ich zu tun?

Dieser Teil der Gruppe ist außerdem ganz wesentlich von der Stimmung des Chefs bzw. des Gesamtteams abhängig. Ist die Stimmung nicht gut, tun sich schnell viele Fragen auf und die halbe Mannschaft ist verunsichert und gedämpft. Wenn man das weiß, kann man darauf verstärkt achten.

Diese Charaktere zeigen sich außerdem als konstant, haben oft mehr Geduld und stellen Dinge oder Aufträge nicht in Frage.

Wenn du diesen Dreh als Führungskraft herausfindest, wirst du bald eine Verbesserung der Stimmung in deinem Team merken von der alle profitieren.

Was ist dein Part als Chef?

Klare Spielregeln auszumachen, ist hier ein sehr hilfreicher Tipp. Oft kommt das anfangs streng rüber. In der Praxis haben sich Spielregeln als wahre Helferchen bewährt und sind nichts anderes als Abläufe und Handlungen die Klarheit schaffen. An denen sich jeder orientieren kann.

Ein großer Schlüssel liegt darin, eine gute Kommunikation zu stärken.
Ein weiterer ist die Stimmung des Chefs. Ist dieser gut drauf, spiegelt sich das in der Stimmung der MitarbeiterInnen wieder.

Erkenne diese zwei Elemente und du wirst bald einen entscheidenden Unterschied in deinem Team sehen. Es ist schön im selben Boot zu sitzen, aber noch schöner ist es, wenn alle in dieselbe Richtung rudern.

Ich wünsche dir viel Spaß dabei!

 

In diesem kurzen Praxis-Video sierhst du wir, wie du dein gesamtes Team – also beide Gruppen – verbindest und eine aufstrebende Dynamik entwickelst. Wie du alle ins Boot holst und sie in die gleiche Richtung rudern. (Klick hier!)

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