verzeih mir - Das musst du gar nicht

Servus, dieses Bild ist vor einig Tagen beim Skifahren entstanden - auf dem Sessellift mit Sitzheizung :-) ca. 2.400 Meter Seehöhe. Warum auf der Piste keine Leute sind? Keine Ahnung. Es war auf jeden Fall ein Traum.
Ich wünsche dir viel Freude mit den neuen Power-Texten ...

 
 

 

Mit diesen Themen:

 

 
Verzeih mir! – Das musst du gar nicht.
Bist du stolz auf dich?
Schon glücklich oder wartest du noch?
Powertexte für UnternehmerInnen:
Bewegst du dich eh nicht zu langsam?
Zu über 80 Prozent finden Kaufentscheidungen im Bauch statt.
Und ... darf ich kurz vorstellen?

 

 

Verzeih mir! – Das musst du gar nicht.

 

 

Es gibt einen einfacheren Weg.
Es geht darum, sich vom Schmerz zu lösen und in die eigene Kraft zu kommen.
„Das werde ich dir nie verzeihen!“, ist ein bitterer Satz. Bitter nicht nur für den anderen, am bittesten für einen selbst. Wer anderen nicht vergeben kann, schadet vor allem einer Person: sich selbst. Er selbst wird hart und kalt.

 

Es gibt einen einfacheren Weg.
Es geht darum, sich vom Schmerz zu lösen und in die eigene Kraft zu kommen.
„Das werde ich dir nie verzeihen!“, ist ein bitterer Satz. Bitter nicht nur für den anderen, am bittesten für einen selbst. Wer anderen nicht vergeben kann, schadet vor allem einer Person: sich selbst. Er selbst wird hart und kalt.

 

Die Bombe geht hoch

Es gibt einen Streit, ein Missverständnis, eine Auseinandersetzung, eine Meinungsverschiedenheit, die Groll, Zorn und Hass hervorbringen. Man muss nur wissen, dass der Hass, der Groll, der Zorn nichts mit der anderen Person zu tun haben. Der oder die andere hat mich lediglich auf den Zorn, Hass, Groll in mir selbst hingewiesen – hat meinen eigenen geladenen Schmerzkörper gezündet. Nicht mehr und nicht weniger. Der oder die andere ist nur der Auslöser, die Zündschnur zur Bombe – diese ist allerdings bei mir versteckt.
 Der andere zeigt mir in dem Fall, was bei und mit mir noch alles nicht in Ordnung, nicht im Fluss ist. Ich ärgere mich, es ärgert mich, ich bin sauer, aufgewühlt, zornig usw. Widerstand entsteht.
 Nun ist es wichtig, den Schuldigen für die ganze Misere ausfindig zu machen. Wer ist schuld, hmmm? Das ist wohl ganz klar. Der oder die Schuldige ist immer im außen. Ich, nein, ich bin es nicht. Nun gehen die ewige Gedankenwälzerei, die Vorwürfe, das Nachtragen los. Ganz ehrlich: Wem schadet dieses Verhalten am meisten? Stimmt, mir selbst. Ich verliere wertvolle Energie, ich interpretiere, verurteile, analysiere, trage nach und verstricke mich in meinem Kopf in endlose Diskussionen.

 

Wer darauf wartet, dass andere ihm verzeihen, der dreht sich im ewigen Ego-Kreislauf von Schuld, Erwartung und Trennung.

 

 

Entschuldigung?

 

 
Das heißt aber nicht, dass man sich für ein Fehlverhalten nicht mehr entschuldigen muss. Ein „Sorry“ oder ein „Es tut mir leid“ oder ein aufrichtiges „Entschuldigung“ gehört einfach zu einem guten Umgang.

Wenn wir auf der Ebene des Denkens bleiben, dann bleiben wir in diesen Mustern gefangen. Geh eine Stufe höher.

Verzeihen ist eine Art, sich selbst nicht weiter Schaden zuzufügen. Sich selbst nicht weiter zu zerstören. Mein Ärger, meine Wut, mein Hass richten sich immer gegen mich selbst. Ich bin deshalb sauer, nicht der andere. Somit zerstöre ich mich selbst. Ein saurer Körper (zu viel Säure im Körper) ist enorm gesundheitsschädlich.

 

Das kennen viele von uns, gell?
 Eine Exfrau  peitscht ihren zuvor angebeteten Ehemann (oft auch umgekehrt) nach der Trennung über Jahrelang durch alle rechtlichen Instanzen. Es geht um Unterhalt und Besuchsrecht für gemeinsame Kinder. Ein unglaublicher Kampf hält das Feuer am Brennen. So was kennt man, gell? Wer bezahlt den Preis dafür? Eh klar, die gemeinsamen Kinder. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Lass gut sein
 Wer Dinge (in der Vergangenheit) gut sein lassen kann, baut Druck ab, verliert keine unnötige Energie mehr, kann sich auf wichtigere Dinge konzentrieren, lässt es fließen und schont seine Gesundheit. Wer klug ist, weiß: Auf Egospiele wie Schuld (Auge um Auge, Zahn um Zahn), Vorwürfe, ewige Kritik braucht man nicht einzusteigen. Ganz nach dem Motto: „Der Weise tritt zurück, daher ist er voraus.“ (Tao Te King).
 Dinge gut sein lassen, auch dann, wenn es mir nicht passt. Dem anderen Mitgefühl entgegenbringen. Keiner kommt aus seiner Haut. Ihn/Sie als Spiegelbild von mir anerkennen. Somit ist er/sie (auch wenn er/sie ein Mistkerl/eine Zicke/… ist) ein großes Geschenk – aber nur, wenn ich die Lektion annehmen kann.
 Die Schuld eliminieren. Die Dinge sind, wie sie sind – nicht gut, nicht schlecht. Sie sind. Punkt.

 

Schwamm drüber
 Wer es schafft, eine Stufe höher zu steigen, der kommt auf die Ebene des Bewusstseins und sieht die Dinge aus der Ferne, von oben, mit Abstand, ohne Emotionen, nüchtern und klar. Wer Bewusstsein schafft, der weiß, dass lediglich die eigene Bombe hochgeht, wenn ein anderer die Zündschnur angezündet hat. Verzeihen ist vielmehr: mit sich selbst Frieden zu schließen (mit den vergangenen Ereignissen und Geschichten), nicht länger bewerten, verurteilen, nachtragen, interpretieren.

 

 

Bist du stolz auf dich?

 

 

Meine Mutter hat mir als Kind erklärt, dass Stolz-Sein nicht erstrebenswert sei. Ich habe nie verstanden, was sie meint.

Ein halbes Leben später gehe ich der Sache erneut nach. Es könnte sein, dass Stolz sehr viel mit Hochmut oder Überheblichkeit zu tun hat: ein ungeordnetes Streben nach eigenem Herausragen.

Das zeigt sich in verschiedensten Verhaltensweisen:

 
1. das Gute, das man besitzt, sich selbst zuschreiben.
2. es zwar auf Gott zurückführen, aber auf Rechnung der eigenen Verdienste setzen.
3. sich Vorzüge zuschreiben, die man nicht besitzt.
4. Vorzüge, die man besitzt, durch Selbstgefälligkeit und Verachtung anderer hervorkehren.
Geltung, Ansehen und Macht werden zur Bedrohung, wenn sie zu stark werden. Das lehrt uns die Geschichte.

Alles klar, dann ist der Stolz eine Art aufgeblasenes, eingebildetes Ego. Stimmt, das ist wirklich nicht erstrebenswert.

 

 

Schon glücklich oder wartest du noch?

 

 

Auf eine bessere Lebenssituation, mehr Erfolg, einen anderen Lebenspartner, ein ansehnliches Bankkonto? Hmmm? Kann ja sein, dass wir uns diese Wünsche erfüllen – mit Leichtigkeit, mit Anstrengung oder gar mit Gewalt. Mehr Glück wird aber nicht dabei sein. Denn Glück ist etwas, das aus dir heraus entsteht, genauso wie Liebe oder Wertschätzung oder Erfüllung. Das hat nichts mit den Umständen zu tun, sondern ist vielmehr die Folge deiner Einstellung.

 

  

Powertexte für UnternehmerInnen:
Bewegst du dich?

 

 

Wie siehst du das?
Noch knapp 20 Prozent der Konsumenten kaufen ihr Brot beim Bäcker, alle anderen tun dies im Supermarkt – obwohl die Qualität nicht vergleichbar ist. Wow?

Die Bäcker sind irgendwie meine Lieblinge. Vielleicht deshalb, weil mich meine Mutter nach der Schule oft mit ein paar Schillingen und dem Rad ins wenige Kilometer entfernte ins Nachbardorf geschickt hat, um uns einen guten Nachtisch zu kaufen. Mal war es eine Topfentasche, mal ein Apfelstrudel. Wie auch immer. Auf jeden Fall, haben die Bäcker seit dieser Zeit in Österreich ordentlich Marktanteile verloren. Der Grund ist klar: Die Großen fressen ihnen alles weg. Ist das der einzige Grund? Da bin ich gar nicht so sicher.
 Kann es nicht auch sein, dass sich die Bäckerbranche zu langsam bewegt?

 

Vielleicht …

 … ist sie zu wenig Innovativ,
… ist sie zu steif und zu starr in der Produktgestaltung,
… hält sie zu sehr an riesigen Produktsortimenten fest,
… ist sie zu verzettelt,
… definiert sie sich zu sehr über den Preis,
… beobachtet sie Trends und Strömungen zu wenig,
… macht sie sich zu wenig neue Gedanken,
… schmort sie zu sehr im eigenen Saft,
… hat sie sich zu wenig Feedback von außen geholt,
… ist sie zu träge,
… ist sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt,
… hat sie zu lange in der gewohnten Zone gelebt,
… lebt sie zu sehr im Glauben: Es wird immer so bleiben, wie es jetzt ist?

In der Modebranche. Auch hier gilt es, wachsam und aufmerksam sein.

 

  

Zu über 80 Prozent finden die Kaufentscheidungen im Bauch statt.

Die meisten Unternehmen sind starken Veränderungen ausgesetzt. Viele Branchen wandeln sich viel schneller, als es den meisten lieb ist. Es bedarf zukünftig einer guten Mischung aus „Altes bewahren“ und „Neues zulassen“. Da muss konsequent Bewährtes erhalten und ebenso stark Neues gedacht werden. Klar, Innovationen schüttelt man nicht aus dem Ärmel. Sie müssen wachsen und reifen dürfen, was entsprechende Strukturen sowie Diskussion und Reflexion erfordert. Gerne redet man über Kreativität, was zweifellos wichtig ist, doch der zweite Schritt ist die Entwicklung guter Ideen, und das ist die Knochenarbeit. Viele Unternehmen haben wenig Erfahrung mit organisierter Innovation.

 

Zu über 80 Prozent finden die Kaufentscheidungen im Bauch statt und nicht im Kopf
„Wer nicht lachen kann, sollte keinen Laden aufmachen“ – so lautet ein altes chinesisches Sprichwort. Ein Grundsatz, der nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Beziehungsmanagement zu Kunden, zu Mitarbeitern, zum Produkt, zu allen Bereichen im Unternehmen ist heute wichtiger als das klassische Produktmanagement.

 

Strategien, wie Unternehmer die Wirtschaftskrise aus eigener Kraft überwinden können, sind gefragt. Vielen in Industrie und Handel geht es nicht gut. Mal klagen die Autohersteller, mal die Gastronomie, ein drittes Mal der Handel und so weiter. Immer wieder erfahren wir aber auch von beeindruckenden Geschäftserfolgen einiger Firmen und Verkäufer – in eben diesen gebeutelten Bereichen. Woran liegt das? Krisen entstehen immer dann, wenn Menschen natürliche Mechanismen übersehen oder vergessen – wenn sie aufhören, auf sich und die Entwicklungen im Leben zu achten ...

Den ganzen Text dazu findest du im Erfolgsblog.